dass ich dich allein ließ.
Vergib mir,
dass ich ging - ging in ein besseres Leben
Ein besseres - für mich
doch nicht für dich.
Vergib mir,
dass ich die Last nicht tragen konnte.
Vergib mir,
dass meine Schultern nicht stark genug waren,
nicht kräftig genug, uns beide zu stemmen.
Nun schaue ich zurück
auf den Scherbenhaufen deiner Seele, den ich hinterließ,
auf das Chaos aus Aggression, Wut, Angst, lähmender Gleichgültigkeit.
Doch ich - ich genieße jetzt den Ausblick in eine andere Welt,
schaue hinab, vom Gipfel der Erkenntnis, der offenen Augen, offenen Herzen.
Sehe die Dinge anders,
sehe herab auf das was war.
- Auf mich vor einem Jahr.
Nie wieder die Verbohrtheit die mich leitete, die dich leitete.
Die Verschlossenheit, die uns gefangen hielt in unserem selbst erbautem Gefängnis.
Ein Gefängnis aus Zweifel, Misstrauen, aus zerstörerischer Eifersucht.
Ein Zwinger unserer Gedanken, die unfrei vor sich hinvegetierten,
Die verstummt waren, davon keine Fragen stellen zu dürfen.
Stelle nun infrage, hinterfrage und kritisiere die Lage.
Sehe die Dinge anders, sehe sie nicht nur wie sie zu sein scheinen,
wie sie gemeint scheinen?
Warum nicht früher, warum nicht ehrlicher,
mit mir - mit dir?
Verzeih mir
![]() |
| Foto: pixabay |

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen